
Wie funktioniert eigentlich eine Wahl? Diese Frage konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 an unserer Realschule in den vergangenen Tagen ganz praktisch selbst beantworten. Im Rahmen der Juniorwahl zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026gaben sie – wie bei einer echten Wahl – ihre Stimme ab.
Vorbereitet wurde die Wahl im Unterricht: Die Klassen beschäftigten sich mit Parteien, Wahlprogrammen und aktuellen politischen Themen. Anschließend wurde es ernst: Mit Wahlbenachrichtigung, Stimmzetteln, Wahlkabine und Wahlurne lief die Abstimmung genauso ab wie bei einer „richtigen“ Wahl. Auch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aus den Klassen sorgten dafür, dass alles ordnungsgemäß ablief.
Die Juniorwahl ist ein bundesweites Projekt zurDemokratiebildung. Sie soll jungen Menschen zeigen, wie demokratische Mitbestimmung funktioniert und warum Wahlen ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Dabei geht es nicht nur um politische Inhalte. Studien zeigen, dass viele junge Menschen später nicht wählen gehen – nicht nur, weil sie sich unsicher über Parteien fühlen, sondern auch, weil sie den Ablauf einer Wahl gar nicht genau kennen. Genau hier setzt die Juniorwahl an: Sie macht den Wahlprozess erlebbar und nimmt mögliche Hemmschwellen.
Für die Schülerinnen und Schüler war die Juniorwahl eine spannende Erfahrung. Viele stellten fest: Wählen ist eigentlich gar nicht kompliziert – und Mitbestimmung gehört ganz selbstverständlich zu unserer Demokratie.












