17. Juni 2026

Landschulheimaufenthalt in Aschau im Chiemgau der Klasse 8b vom 18.05.26 – 22.05.26

Am Montag, den 18.05.26 startete die Klasse 8b gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Riesterer und Herrn Buchner mit dem Zug von Weinheim nach Aschau im Chiemgau. Nach gelungener Reise mit der Bahn wurden wir von dem herrlichen Panorama mit Blick auf die Kampenwand (1668 m) am Bahnhof begrüßt. Zu Fuß ging durch Aschau und Hohenaschau zu unserer Unterkunft. Nach dem Bezug der Zimmer und einem leckeren Abendessen ließen wir den Abend mit gemeinsamen Gesellschaftsspielen ausklingen. Am nächsten Tag genossen wir einen sonnigen Tag am Chiemsee mit einer Schifffahrt und einer Führung durch das Schloss Herrenchiemsee auf der Herreninsel. Die imposanten Räumlichkeiten und aufwendigen sowie kostspieligen Gestaltungen der Räumlichkeiten sorgten bei den Schülerinnen und Schülern für Erstaunen. Die wundervoll angelegte Gartenanlage mit den zahlreichen Springbrunnen rundete das eindrucksvolle Erlebnis ab, bevor es mit dem Schiff wieder zurück nach Prien ging. In Prien wurden die Kinder mit einem Eis für das Durchhaltevermögen belohnt. Nach der Ankunft im Hotel gab es nach dem erneut sehr leckeren Abendessen einen weiteren Spieleabend und Ausklang des Abends.

Am nächsten Tag stand der Ausflug zur Kampenwand an. Das Wetter schien am Morgen noch wechselhaft und regnerisch, jedoch oben angekommen mit der Kampenwandbahn, konnten wir dennoch eine kurze Wanderung samt der Besteigung eines kleinen Gipfelkreuzes durchführen. Belohnt wurden wir auf über 1400 Metern Höhe mit einem herrlichen Blick auf den am Vortag bereisten Chiemsee sowie dessen Inseln. Nach der Wanderung und der Abfahrt mit der Kampenwandbahn ins Tal, wanderten wir das kleine Stück zurück zum Hotel und das schlechte Wetter schien sich allmählich zu verziehen.

Beim Bogenschießen am Nachmittag konnte jeder seine Treffsicherheit mit den Sportbögen unter Beweis stellen. Für die jeweiligen Siegerteams folgte eine kleine Belohnung durch die Heimleitung. Beim Discoabend konnten auch Kontakte zu anderen Klassen im Haus geknüpft und zu den eigens gewünschten Liedern getanzt und gesungen werden.

Am vorletzten Tag ging es für die Klasse erneut nach Prien zum Kletterwald. Der Weg dorthin, samt Wanderung zum Bahnhof und zum Chiemsee, war den Schülerinnen und Schülern bereits bestens bekannt. Nach einer kleinen Einführung durch die Trainer, durfte sich jeder nach eigenem Empfinden eine Kletterroute auswählen und seine Grenzen austesten. Besonders bemerkenswert war die Tandem-Route, bei der man zu zweit den Parcour durchlaufen musste, um die Hindernisse zu bezwingen. Dabei musste man sich auf den Partner verlassen, da die Hindernisse so konzipiert waren, dass man sie nur gemeinsam bewältigen konnte. Darüber hinaus gab es einen Holzstamm, den man gesichert etwa 6 Meter nach oben klettern konnte. An der Spitze angekommen, konnte man von dem Stamm an ein hängendes Tauseil springen, um noch weiter empor zu klettern. Nach dem aufregenden Erlebnis genossen wir den letzten Abend gemeinsam bei Lagerfeuer, Stockbrot und Marshmallows. Am nächsten Tag mussten die Kinder ihre Zimmer räumen und das Gepäck in den Transporter bringen, bevor wir gemeinsam den Entschleunigungsweg, bei den Einheimischen auch „Bankerl-Weg“ genannt, zurück nach Aschau an den Bahnhof wanderten.

So verbleiben wir mit Worten „Aschau is a Schau!“

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