Unsere Klasse 6a hat im Rahmen des Programms „Nachhaltigkeit lernen - Kinder gestalten Zukunft“ der Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit der Heidehof Stiftung an einem besonderen Projekt der Zoo-Akademie im Zoo Heidelberg teilgenommen. Das Projekt „Ich geh‘ mal kurz die Welt retten“ wurde eigens von der Zoo-Akademie entwickelt und befasst sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und ermöglicht den Lernenden als außerschulischer Lernort eine direkte Naturerfahrung. Das Projekt macht - ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - fit für die Zukunft. Beim Rundgang durch den Zoo lernten die Schüler, wie wichtig der Erhalt der biologischen Vielfalt (Biodiversität) für unsere Zukunft ist, wie sie durch ihr Verhalten dazu beitragen können, dass Lebensräume erhalten und somit die Lebensbedingungen zahlreicher Tierarten, aber auch von uns Menschen verbessert werden. Es wurden u.a. folgende Themen der Nachhaltigkeit erarbeitet: Konsumverhalten (Ernährung, Kleidung, Handys etc.), Energieverbrauch (Strom, Heizung etc.) und bewusster Umgang mit Abfall. In Kleingruppen und direkt vor den Tiergehegen auserwählter Tierarten wurden den Schülerinnen und Schülern handlungsorientiert und alltagsnah an einzelnen Stationen die Auswirkungen des Handelns unserer Gesellschaft, aber auch jedes einzelnen von uns auf der Erde verdeutlicht und Wege zu einem verantwortungsvollen und nachhaltigen und deshalb zukunftsfähigen Lebensstil erarbeitet. Die Zootiere wirkten hier als Sympathieträger und ermöglichten es, einen persönlichen Bezug zum Thema herzustellen.

Bewegte Kunstwerke sowie figürliche Skulpturen bildeten die inhaltlichen Schwerpunktthemen in der Kunsthalle Mannheim am Ausflugstag der Klasse 7b. Eindrücklich wurde die Klasse während einer einstündigen Führung mit vielfältigen Installationen und Skulpturen konfrontiert. Die Lichtpassage „Split Decision“ von James Turrell ließ alle Betrachterinnen und Betrachter den lichterfüllten Raum grenzenlos und fließend wahrnehmen. „Le grand poisson“ (der große Fisch) von Constantin Brancusi aus hochpolierter Bronze versetzte einige ins Staunen. Verständlich wurde der Klasse der Begriff „abstrahierend“ anhand dieses Kunstwerkes erläutert. Nach weiteren Betrachtungen von Installationen und Malerei konnten sich alle Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Materialien im Atelier selbst eine Plastik erschaffen. Aus Papier, Pappe, Steine und Draht entstanden eindrucksvolle und individuelle Schülerarbeiten, die anschließend im Plenum bewundert wurden. Nach einem kurzen Abstecher in die Mannheimer Fußgängerzone fuhr die Klasse 7b mit ihrer Lehrerin Frau Riesterer und ihrem Lehrer Herrn Hanbas wieder mit dem Zug nach Hemsbach zurück, mit den selbsterschaffenen Skulpturen im Gepäck.

Türsteher an einer Schule hat man eher selten. Am Freitagnachmittag waren die Jugendlichen am Eingang der Carl-Engler-Realschule (CERS) freilich nicht dazu da, die zahlreichen Besucher abzuweisen. Im Gegenteil: Überaus freundlich wurden diese begrüßt, mit einem Flyer ausgestattet und konnten dann ihren Rundgang durch die Schule beginnen, die nach zwei Jahren erstmals wieder zu einem Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Wer wollte, der konnte sogar einen persönlichen Guide engagieren. Binnen weniger Minuten füllte sich das Schulhaus, erkundeten Eltern und die künftigen Fünftklässler die Klassen- und Fachräume, probierten sich aus, kamen ins Gespräch mit Lehrern und Schülern. Es gab viel zu entdecken. Die Fremdsprachen Englisch und Französisch stellten sich vor, im Klassensaal konnte man Eiffeltürme basteln, französische Begriffe Gegenständen zuordnen oder mit dem iPad seine Sprachkenntnisse testen. Französisch kann man an der Realschule ab der sechsten Klasse lernen, die Fremdsprache ist Voraussetzung für alle jene, die nach dem Realschulabschluss noch das Fachabitur oder das Abitur machen wollen.
Herbstgedichte vervollständigen konnte man im Raum der Deutsch-Fachschaft, wo es für die Eltern auch interessante Infos zur LRS-Förderung gab. Spaß machte den Kindern auch das Würfeln einer Geschichte. Das kurze Zaudern, den Mathe-Saal zu betreten, wurde von einem der Schüler-Lotsen mit den Worten: „Ist gar nicht so schlimm“ kommentiert. Und ein anderer ergänzte: „Sie können rein, müssen aber nicht.“ Mathe ohne Zwang – das geht. Und dann waren die geometrischen Formen und die Knobelaufgaben sogar richtig interessant und spannend.

Vorbei an Schautafeln zum Thema „Lebendige Geschichte“ mit Bildern zur Hemsbacher Geschichte im Wandel der Zeit und zur Judenverfolgung ging es zum Klassenzimmer, in dem sich die Fächer Ethik und Religion vorstellten. Hier durfte man aufschreiben, was man gut kann, was einem selbst an sich gefällt. An der Wand waren selbst verfasste Liebesgedichte der Schüler zu lesen. Was für Arten von Liebe gibt es eigentlich? Auch darüber konnte man sich informieren: Freundschaftliche, bedingungslose, familiäre, lebenslange und leidenschaftliche Liebe waren dort ebenso vermerkt wie Selbstliebe. Im Kunstsaal wurden herbstliche Lesezeichen gebastelt, auch die Schulsozialarbeiter standen zu Gesprächen bereit und informierten über ihre Arbeit. Spannende Experimente gab es bei den Naturwissenschaften. „Boah, das will ich immer machen“, kommentierte ein kleiner Junge mit leuchtenden Augen. Die anderen bestaunten die lebendige Schildkröte Peter, Skelette von Mensch und Tier und durften selbst Versuche ausführen. Beeindruckend war auch die kleine Kunstausstellung im Foyer. Dort konnte man nicht nur Kaffee und Kuchen genießen, sondern auch an den Werkbänken passend zu Halloween Gespenster aussägen. Eine halbe Stunde nach Beginn des Tags der offenen Tür fand im Musiksaal die offizielle Begrüßung durch die Schulleitung statt. Der große Raum platzte aus allen Nähten, so viele Besucher waren gekommen. Schüler begrüßten die Gäste mit dem Song „Welcome Everybody“. Schulleiter Bernd Wigand und Konrektorin Nicole Demmler waren sichtlich überwältigt von dem Besucherzuspruch, der weitaus größer ausfiel als in den zurückliegenden Jahren. Wigand war begeistert, wie sehr an diesem Tag Schüler, Lehrer, Eltern und Förderverein Hand in Hand arbeiteten. Ein Gefühl das durchgängig zu spüren war oder, wie Wigand es ausdrückte: „Ein richtiges Gemeinschaftsding.“ (Quelle: Weinheimer Nachrichten)

Am 27.06.22 begab sich die Klasse 7b mit dem Klassenlehrer Hr. Buchner und Fr. Geppert auf Klassenfahrt in den Ferienpark Hambachtal nahe Idar-Oberstein. Nach der Ankunft im Ferienpark wurde das Areal erkundet und schließlich die Bungalows bezogen.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung für Spiel & Spaß auf dem großen Gelände zur Verfügung. Am Abend kochten die Kinder in ihren Bungalows die zuvor ausgewählten und vorbereiteten Speisen selbst für ihr „Haus“. Hr. Buchner und Fr. Geppert konnten den Einladungen der „Häuser“ folgen und das Essen selbst probieren. Es schmeckte allen Beteiligten sehr gut!

Der zweite Tag begann mit einem Frühstück in dem ansässigen Restaurant. Im Anschluss stand der Besuch der Edelsteinmine Steinkaulenberg mit einer kurzen Wanderung auf dem Programm. Nach einer beeindruckenden Führung ging es zu Fuß durch den Wald zur historischen Weiherschleife. Vor Ort konnte in einem Museum begutachtet werden, wie die Edelsteine aus den umliegenden Minen weiterverarbeitet und zu verschiedenen Gegenständen geformt wurden. Der letzte Programmpunkt des Tages war die Edelstein-Erlebniswelt in Idar-Oberstein. Vor Ort durchlief man eine kreativ gestaltete und hergerichtete Erlebniswelt mit Edelsteinen zum Anfassen. Krönender Abschluss des Besuchs war die Edelsteinsuche in der nachgestellten Mine. Die Schülerinnen und Schüler konnten alle verschiedensten Edelsteine in dem Kiesbett finden und so ihren eigenen Schatz mit nach Hause nehmen.
Zum Ende des Tages gab es leckeres und abwechslungsreiches Abendessen im Restaurant des Ferienparks.

Am dritten Tag der Klassenfahrt ging die Klasse nach dem Frühstück auf die Minigolfanlage, um in vier Gruppen die Bahnen zu bespielen. Konzentration und Geduld waren die Herausforderungen bei diesem Sport. Nach absolvierter Runde ging es weiter zum Schwimmbad des Ferienparks. Dort konnte getaucht, gerutscht, geschwommen und getobt werden. Vor allem die schnelle Rutsche wird den Kindern in Erinnerung bleiben. Am Abend stand das zweite, selbst zu kochende Abendessen auf dem Programm. In allen vier Häusern wurde nach Dienstplan und in Eigenregie alles hergerichtet und zubereitet. Fr. Geppert und Hr. Buchner konnten sich wieder selbst von den köstlichen Speisen überzeugen!

Der Donnerstag begann mit Spiel & Spaß im Ferienpark. Nach einem kurzen Mittagssnack wurde die Klasse mit einem Bus nach Leiwen an der Mosel gefahren. Vor Ort ging die Klasse in den Kletterwald. Alle Kinder wurden zunächst eingewiesen und durchliefen dann in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen den Kletterwald. Vor allem die gegenseitige Unterstützung zur Überwindung der Hindernisse förderte den sozialen Umgang miteinander. Alle Kinder schafften ihre Grenzen zu verschieben und sich teilweise selbst zu überwinden. Von der Angst, die stellenweise zu hören und zu fühlen war, war nach dem Klettern nichts mehr zu spüren.
Zum Anschluss des Tages ging die Klasse noch einmal in das Restaurant des Ferienparks zum Abendessen am reichhaltigen und abwechslungsreichen Büffet.

Am Freitag wurden die Bungalows geräumt und geputzt. Nachdem alle Bungalows ordentlich hinterlassen wurden, folgte eine Feedbackrunde zur Klassenfahrt und die Rückfahrt nach Hemsbach. Alle Kinder kamen zwar müde, jedoch glücklich und zufrieden wieder in Hemsbach an. Die Klassenfahrt war für alle ein voller Erfolg.

Schulsportaktionswoche „Für Verständigung und gegenseitige Toleranz - mach mit!“ Wir sind glücklich, dass wir unsere Schule angemeldet haben und so ein Zeichen für den außerunterrichtlichen Schulsport setzen konnten.

Am Montag, 11.07. begab sich die Klasse 7a zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Walter und Frau Rusch auf den Weg nach Stuttgart. Da die Busfahrt dorthin erstaunlicherweise ohne Stau verlief, wurde zunächst die nähere Umgebung erkundet.

Nachdem die Zimmer schließlich bezogen werden konnten, stand als erstes ein Fußmarsch in die Innenstadt mit Stadtführung auf dem Programm. Über den Schlosspark ging es zum Schillerplatz und letztendlich zum Rathaus, in dem sich ein Paternoster befindet. Da die Schüler diese Art von Aufzug mit offenen Kabinen, die in verschiedene Richtungen fahren, nicht kannten, durften sie dies ausprobieren und fanden großen Gefallen am Aufzug fahren.

Um die Füße der Kinder etwas zu schonen, beschloss man, den Weg zum Besuch des Mercedes-Benz-Museums am nächsten Tag mit U-Bahn und Straßenbahn zu absolvieren. Die Klasse lernte schnell, wie zügig man ein- und aussteigen sollte, um zusammenzubleiben. Im Mercedes-Benz-Museum erfuhren die Schüler mittels Audioguideführung viel über die Entwicklung des Motors und über einschneidende Ereignisse in der Geschichte. Bei der anschließenden Shoppingtour in der Königstraße, der Haupteinkaufsstraße Stuttgarts, kamen alle auf ihre Kosten und konnten sich eindecken mit verschiedenen Dingen, die das Herz begehrt. Abends ging es in den Höhenpark Killesberg und die Herausforderung war hier, den Killesbergturm mit einer Höhe von ca. 42 Metern zu erklimmen.

Der Turm hat offene Wendeltreppen, die durch ein Stahlnetz zusammengehalten werden, und einige Schüler überwanden tatsächlich ihre Höhenangst um den tollen Ausblick von oben zu genießen.

Bei einem Aufenthalt in Stuttgart darf natürlich der Besuch der Wilhelma nicht fehlen. Den Tieren dort war es allerdings am nächsten Tag auch zu heiß, und sie blieben überwiegend in den Häusern oder versteckten sich vor den Sonnenstrahlen. Erfrischende Abkühlung gab es deshalb im Löwentormuseum, das sich auf dem Rückweg durch den Rosensteinpark, befindet. Hier tauchte die Klasse in das Leben der Vorzeit ein und machte eine erlebnisreiche Zeitreise zu Sauriern und weiteren Tierarten, die damals lebten.

Auf der Rückreise am Donnerstag wurde folgendes Fazit gezogen:

     Zurückgelegte Kilometer zu Fuß in 3 Tagen: ca. 50 km!!!

     Verbrauch und Kauf von Blasenpflaster: immens!!!

     Schlafmangel: hoffentlich reicht das Wochenende zum Regenerieren!!!

Alle Kinder kamen glücklich und zufrieden wieder in Hemsbach an und nehmen sicherlich viele bleibende Eindrücke von ihrer Klassenfahrt nach Stuttgart mit.

Berufe des Handwerks erkunden (Kooperation IHK) mit den 8.Klassen - BO Programmpunkt

Copyright 2022. Made by montaweb
Carl-Engler-Realschule Hemsbach
Silcherweg 8
69502 Hemsbach
Telefon: +49 6201 7691
Fax: + 49 6201 477357
crossmenu