Berufsorientierung an der Carl-Engler-Realschule mal ganz anders

Wenn die Berufsberatung mit den Worten „Schön, dass es dich gibt“ und lebendiger Musik beginnt, dann kann man direkt davon ausgehen, dass diese Veranstaltung nicht den üblichen Normen entspricht.

Auf der Suche nach innovativen Angeboten für die berufliche Orientierung ist das innovative Konzept des Pfälzer Startup-Unternehmens “MEIN MUTIGER WEG” eine neue Chance für moderne und schülergerechte Berufsorientierung an der Carl-Engler-Realschule, fand Karin Baum, verantwortlich für die Berufsorientierung an der Schule.

Das Mutmacher Team - bestehend aus Patrick Piel, Alwin Pianka und Manuel Keller- setzte sich gemeinsam mit Karin Baum das Ziel, die 49 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe bei ihrer individuellen beruflichen Orientierung für ihre Zukunft nach der Schule zu begeistern. “Unser Ziel ist es, jungen Menschen Mut zu machen, ihren eigenen Weg zu gehen”, formuliert Patrick Piel das  Ziel des jungen Startup Unternehmens. Denn in jedem jungen Menschen schlummert ein unentdecktes Potential, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden.

Mit ihrem Mutmacher-Seminar kamen die jungen Trainer am 1. Juni 22 an die Carl-Engler-Realschule in Hemsbach, um in viereinhalb Stunden vor allem eine Sache mitzugeben: Mehr Mut.

Aus eigener Erfahrung wissen sie, wie es sich anfühlt, selbst keinen Plan nach der Schule zu haben. “Ich glaube, wir können die Schülerinnen und Schüler gut erreichen, weil wir aus eigener Erfahrung wissen, wie schwer es heutzutage ist, einen Beruf zu finden, der wirklich zu den eigenen Stärken passt”, sagt Pascal Piel.

Am heutigen Mittwochvormittag war die Sporthalle zu einer BO-Veranstaltung mit Workshopcharakter umgestaltet. Schon der Einlass hatte einen besonderen Flair: Wie vor einem Konzert warteten die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler mit Spannung auf den Einlass in die Sporthalle, wo sie mit motivierender Musik und einem Countdown empfangen wurden.
In den nun folgenden Stunden erarbeiten sie in dem für sie eigens veranstalteten Event fünf Schritte für ihren eigenen mutigen Weg. Dabei lernten sie ihre Stärken und Entscheidungskriterien für die Berufswahl kennen, aber auch wie sie ihr Selbstvertrauen aufbauen und mit Ängsten umgehen können. „Wir sind davon überzeugt, dass der Schlüssel für beruflichen Erfolg die Stärkung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist“, erklärt Alwin Pianka.

Durch packende Geschichten aus dem persönlichen Leben der Trainer, einer schülernahen Sprache und Musik, zeigten die Mutmacher den 9. Klassen, dass Berufsorientierung nicht langweilig sein muss. Mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Gruppenübungen, gemeinsam durchgeführten „Energizern“ und gegenseitiger Wertschätzung wurde Raum für ein positives Miteinander geschaffen und ein Erlebnis kreiert, das die Schüler so schnell nicht vergessen.

In Vorgesprächen mit den Mutmachern hatte Karin Baum besonders die Vorstellung überzeugt, die Motivation ihrer Schülerinnen und Schülern zu stärken, Begeisterung zu wecken und so alle zu aktivieren, ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand nehmen. „Mir ist es wichtig, dass unsere Neuntklässler besonders nach diesen schwierigen Pandemiezeiten merken, dass nach der Realschule eine Vielfalt an Möglichkeiten für sie offen stehen.

Den Förderern dieser zukunftsorientierten Veranstaltung ist die Carl-Engler-Realschule sehr dankbar: Die Kooperationspartner Volksbank Weinheim und die Agentur für Arbeit, die durch deren Unterstützung ein neuer Baustein in Sachen Berufsorientierung ermöglicht haben.

„Wenn mehr junge Menschen anfangen, auf ihre Stärken zu setzen, öfter das tun, was sie begeistert, dann kreieren wir eine zufriedenere Gesellschaft. Und dafür lohnt es sich aufzustehen“, macht Patrick Piel deutlich.

Und aufstehen durften die Schülerinnen und Schülern mehrfach während der Veranstaltung, ganz am Ende gegen 13 Uhr noch einmal mit einem gemeinsamen Anfeuerungsritual. Ganz beschwingt konnten sie dann nach Hause gehen, nicht ohne noch einmal ein paar Fotos in mutmachenden Posen vor einer für sie aufgestellten Fotowand zu schießen.

„Das war super!“ meint Jannis und Matthis fand am besten das mit den Karten. Den Kommentar: „Das hat echt was gebracht!“ konnte man von einigen Schülerinnen und Schülern hören.  Mission erfüllt. Mutmachend und rundum gelungen. (K.Baum)

Endlich durften in diesem Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler der Carl-Engler-Realschule beim Altstadtlauf in Hemsbach laufen. Bei schönem Wetter traten unsere Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Laufdistanzen an. Beim 800m Bambini- und Schülerlauf waren besonders unsere Fünft- und Sechstklässler vertreten und gaben alles auf der zwar kürzesten, aber deshalb nicht weniger anspruchsvollen Strecke. Mit einer Zeit von 3:14 Minuten erlief sich Aaron Pindel, aus der 6b, den dritten Platz. Das schnellste Mädchen beim 800m Lauf war Gabi Nowak aus der Klasse 6a mit 3:21 Minuten. Beim 2km Schüler- und Jedermanlauf errang Jan Schmitt (10a) einen großartigen 10. Platz mit einer Zeit von 7:32 Minuten, dicht gefolgt von Jannis Hallberg (9a), der nur sieben Sekunden später ins Ziel kam und sich damit den 11. Platz in der Gesamtwertung sicherte. Einer unserer Schüler wagte sich an die 10km Strecke. Hierbei erlief sich Erik Weber aus der Klasse 10a, mit einer Zeit von 44:34 Minuten, einen großartigen 22. Platz. Insgesamt nahmen beim 10km Lauf 116 Läufer*Innen teil.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer schauten dieses Mal nicht nur zu. Fünf Lehrerinnen und Lehrer bildeten das Laufteam „CERunnerS“ und gingen mit der 5 x 2km Staffel an den Start. Dabei erreichten sie, mit einer Zeit von 46:00 Minuten, den 5. Platz.

Wir gratulieren allen unseren Läuferinnen und Läufern herzlich und hoffen, dass sie nächstes Jahr auch wieder dabei sein werden. Ihr könnt alle stolz auf euch sein!

Zusammen mit den Lehrkräften Herr Hanbas und Frau Gaibler ging es für die 7c) zwischen dem 04. und 06. April 2022 auf Klassenfahrt nach Mayen in der Vulkaneifel.

Die etwas turbulente Anreise war bei Anblick eines üppigen und leckeren Mittagessens in der Jugendherberge schnell wieder vergessen. Nach dem Beziehen der Zimmer ging es gleich danach zu Fuß in die Mayener Innenstadt. Bei einer etwa einstündigen Stadtführung erhielt die Klasse interessante Einblicke in die Mayener Stadtgeschichte. Der Abend wurde genutzt, um als Gruppe weiter zusammenzuwachsen und den morgigen Tag zu besprechen.

Der zweite Tag begann dann schon sehr früh. Nach einem stärkenden Frühstück ging es zu Fuß zu den Erlebniswelten am Grubenfeld. Ganz interaktiv lernte die Klasse die über 7.000 Jahre alte Geschichte des Basaltabbaus in der Region kennen. Durch die Möglichkeit, viele Dinge selbst auszuprobieren, konnten die Mühen und Gefahren der früheren Arbeiter nacherlebt werden.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause in der Mayener Innenstadt besuchte die Klasse noch das Schieferbergwerk, wo ebenfalls nochmal in die Welt der Schieferbergleute eingetaucht wurde.
Zur Stärkung ging es anschließend wieder in die Jugendherberge. Dort wartete noch ein weiterer spannender Programmpunkt: Es wurde ein großes Lagerfeuer hergerichtet, Musik gehört und Stockbrot sowie Marshmallows gegessen. Da der Tag sehr anstrengend war, ging es aber früh ins Bett. Die Abreise am nächsten Tag verlief ohne Probleme und so kamen alle wohlbehalten wieder in Hemsbach an.

Leider gibt es aufgrund von Verlust und Zerstörung keine Quellen mehr, die Hexenverfolgungen und -verbrennungen in der Region zweifellos belegen.

Nichtsdestotrotz ist es sehr wahrscheinlich, dass auch in unserer Region unschuldige Frauen, Männer und sogar Kinder, der Hexerei angeklagt und grausam hingerichtet wurden.

Glücklicherweise gab es aber auch zur damaligen Zeit schon Menschen, die sich gegen diese Grausamkeiten einsetzten. Einer von ihnen war der Pfarrer Anton Praetorius, der von Laudenbach aus für die Angeklagten der Hexerei kämpfte.

Mit diesem beschäftigte sich die Klasse 8b) am Ende ihrer Einheit zum Thema „Hexenverfolgung in Europa“. Themen dabei waren zunächst die Situation in Laudenbach um das Jahr 1600, die Biographie Anton Praetorius’, sein Wirken in Laudenbach ab 1598 sowie seine heutigen Spuren in Laudenbach und Umgebung.

Durch den örtlichen Bezug wurde Geschichte auch knapp 400 Jahre nach dem Leben von Anton Praetorius greifbar. Da seine Spuren bis heute in Laudenbach zu finden sind, erfuhr die Klasse selbst, wie Geschichte unsere Gegenwart bedingt. So wurde dabei nicht nur Faktenwissen, sondern auch das Handwerkszeug der Geschichtswissenschaft, die Quellenarbeit, vermittelt.

Wer nun Lust bekommen hat, sich selbst mit Anton Praetorius und seinem Wirken gegen Hexenverfolgungen zu beschäftigen und ggf. sogar selbst auf Spurensuche gehen möchte, kann sich gerne folgende Materialien ansehen. Für weitere Recherchen sind Literaturhinweise angegeben.

Weiterführende Infos zu PraetoriusHerunterladen

Ein Tag eines Fünftklässlers an der Carl-Engler-Realschule.

Tierisch gut“ lief es an der Carl-Engler-Realschule in Hemsbach, denn die Fünftklässler hatten Besuch von Emil, Atilla, Maya und Yankee. Durch dieses tierische Quartett aus einem Mops, zwei Mischlingshunden und einem Schäferhund sollten die Schülerinnen und Schüler alles rund um den Hund im direkten Kontakt mit dem Tier vermittelt bekommen. So leitete der Hundetrainer Uwe Rakowski mit seiner Assistentin Diana Fleschhut durch das Programm und sorgte mit einer optimalen Vernetzung aus Theorie und Praxis für eine gelungene Erfahrung für die jungen Tierliebhaber. In einer Einführung im Umgang mit dem Hund wurde auf den Körperbau des Hundes, dessen Körpersprache und artgerechte Haltung eingegangen. Rakowski zog sich dabei das kindgerecht aufbereitete Handbuch „12 Regeln für
den Umgang mit Hunden“ des Verbandes für das Deutsche Hundewesen zu Hilfe. Es wurde jedem Kind ein Exemplar zum Bearbeiten zur Verfügung gestellt. Im Anschluss an die Vermittlung wichtiger Regeln im Umgang mit den Tieren, durften die Schüler selbst tätig werden und die Hunde eigenständig durch vorbereitete Parcours lotsen, Übungen mit ihnen durchführen und sie füttern und streicheln.

Ängste abgebaut - Einige Kinder, welche im Vorhinein des Besuchs ihre Angst vor Hunden äußerten, wollten schlussendlich die Leinen der Vierbeiner nicht mehr loslassen. Ganz im Sinne des erfahrenen Hundetrainers Rakowski, dem es am Herzen liegt, in jungen Menschen die Liebe für das Lebewesen zu entdecken. So war es trotz des kalten Wetters gelungen, den BNT-Unterricht (Biologie, Naturphänomene und Technik) der fünften Klassen (Klassenlehrerinnen Hamdan und Rippberger) wahrhaftig zu erleben und einen Beitrag zu leisten, das Verantwortungsbewusstsein und die Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder zu schulen.

Zum besinnlichen Jahresausklang an der Carl-Engler-Realschule wurde am letzten Schultag 2021 das Friedenslicht übergeben. Die Übergabe wurde musikalisch durch unseren Schulchor begleitet.

Am Nikolaustag traten die diesjährigen Klassensieger des Vorlesewettbewerbs der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zur Ermittlung des Schulsiegers in der Bücherei des Bildungszentrums Hemsbach gegeneinander an. Die jeweils 3 Klassensieger (Chiara Schröder, Luis Linde, Sarah Luise Helly aus der 6a; Sidelya Atmaca, Meryem Sallami und Vito Carlone aus der 6b) präsentieren dabei Textausschnitte aus verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendliteratur, die sie zuvor im Unterricht ausgewählt und vorbereitet hatten. Im zweiten Durchgang war dann die spontane Interpretationsfähigkeit und Lesefähigkeit gefragt, als es darum ging, aus einem fremden Text laut vorzulesen. Alle Schüler*innen schlugen sich hervorragend und wurden für ihre Leistungen mit Büchergutscheinen und Schokoladennikoläusen von Schulleiter Bernd Wigand ausgezeichnet. Als Schulsiegerin konnte sich Meryem Sallami durchsetzen – sie wird nun im Kreisentscheid für die Carl-Engler-Realschule antreten, wofür wir ihr viel Erfolg wünschen!

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